TFPT scientific source excerpt Original repository path: experiments/theory-contracts/tfpt-unified-source-derivation-20261029/aps_source_review/CLAUDE33-ANNULUS-UNGEPRUEFT.txt Original file SHA-256: 9b1d19f168293c425715a9b1780c83b1432cb37082daa18903c5ba7b7166e306 Inclusive original lines: 1-56 Line numbers below refer to the original source. This bounded excerpt is source evidence; it is not a new proof/checker run. Conversation metadata and personal execution details are omitted where indicated. 000001 | Fortsetzung 33: Die Annulusinversion auf der ganzen Quelle 000002 | Korrekturen zu Antwort 32 (übernommen) 000003 | Flavorsingulett: P-fix ist kein Flavorsingulett. Der Decktransport mit Vorzeichen (−,−,+;+,+,+) bewegt die ρ-Linie. Meine Aussage über Entfernbarkeit und CP ziehe ich zurück. 000004 | Stokes: Stokes gilt nur für das konkrete Diskusintegral. Green-Isotropie bleibt mit dem Kreuzkern (2 cosh ℓh)⁻¹ ≠ 0 vereinbar. Die Aussage „Randleser blind für U₆“ ziehe ich zurück. 000005 | Ordnungsvorzeichen: Der Basiswechsel −I lässt −U₆ unverändert. Mein Ordnungsbeweis war falsch; der richtige Vergleich bleibt diag(1,−1,1,−1,1,−1). 000006 | Seiten: Ucal ⊕ Ucal ist keine Seitenidentifikation. Beide Quellen haben beide Flächen. 000007 | Fragestellung 000008 | 000009 | Ihr habt den linearen Ganzquellenpfeil Ucal = iN ⊗ K_F R_x mit Ziel Φ_p = −Φ̄∘inv. Er tauscht keine Flächen. Die holomorphe Inversion z ↦ 1/z tut dagegen zweierlei: Sie kehrt log|z| um (Flächentausch r ↦ ℓ−r) und die Naht (x ↦ −x). Ich bestimme die tatsächlichen Lifts dieser Inversion auf den ganzen F5-Operator D = N∂_r + S·A + Z·Φ (Prüfskript: tfpt-checks-33/inversion_lift.py). 000010 | 000011 | Satz I: Die Normalfaser ist erzwungen 000012 | 000013 | Ein Lift der Inversion hat die Form Θ = P_r R_x ⊗ M ⊗ F. Er muss N∂_r erhalten, obwohl ∂_r ↦ −∂_r, also M N M⁻¹ = −N. Er muss S·A in S·A’ überführen, mit A’ = −R_x A R_x, also M S M⁻¹ = −S. 000014 | 000015 | Normalfaser M N ↦ −N S ↦ −S geometrische Wirkung 000016 | 1 nein nein keine 000017 | N (in Ucal) nein ja nur Nahtumkehr, Flächen fest 000018 | S (in R_geo) ja nein nur Flächentausch, Winkel fest (Typ 1/z̄) 000019 | Z ja ja holomorphe Inversion 1/z 000020 | 000021 | Bis auf einen Skalar ist M = Z die einzige Wahl. Weil Z ∝ S·N, ist die Inversion genau die Verkettung aus der Nahtumkehr in Ucal und dem Flächentausch in R_geo. Ucal allein kann die Inversion nicht sein, R_geo allein auch nicht. 000022 | 000023 | Satz II: Zwei Lifts, unterschieden durch ihr Quadrat 000024 | 000025 | Mit M = Z bleiben für den inneren Faktor F zwei Möglichkeiten: 000026 | 000027 | Lift Quadrat Ziel 000028 | Θ₊ = P_r R_x ⊗ Z ⊗ K_F +1 Φ_p = +Φ̄∘inv 000029 | Θ₋ = P_r R_x ⊗ Z ⊗ γ_F K_F −1 Φ_p = −Φ̄∘inv 000030 | 000031 | Außerdem gilt exakt R_geo ∘ Ucal = i·Θ₋. Für die Konjugation von Operatoren ist das derselbe Pfeil. Als Einteilchenoperatoren unterscheiden sich beide im Quadrat: (i·Θ₋)² = +1. 000032 | 000033 | Satz III: Normal- und Domänenwirkung von Θ₋ 000034 | Geklebte Domäne: Auf D_u = {f(ℓ) = u·f(0)} tauscht P_r die Flächenwerte, und R_x macht aus u(x) den Faktor u⁻¹(x). Daraus folgt (Θf)(ℓ) = u·(Θf)(0). Die Domäne wird exakt erhalten, weil sich die beiden Umkehrungen aufheben. Bei variablem Spinrahmen kommen die Endpunktfaktoren H(0), H(ℓ) aus eurer H¹-Formel hinzu. 000035 | Quarter: α wird zu −α, also 1/4 zu 3/4. Die Inversion vertauscht damit die beiden Quarterblöcke von B_cov = 2(A_{1/4} ⊕ A_{3/4}). 000036 | Strukturen: C₀ ↦ −C₀. Zusammen mit dem Flächentausch bleibt C_faces = diag(C₀, −C₀) erhalten. Γ ↦ −Γ, also ist Θ₋ neu-antilinear. 000037 | Graph und Zeit: Die Konjugationswirkung stimmt mit R_geo∘Ucal überein. G(B_q) geht in G(B_p) mit getauschten Flächen über. Zeit wird mit +t transportiert, weil R_geo B ↦ −B und Ical ↦ −Ical die Zeit erhalten und Ucal +t trägt. 000038 | Satz IV: Spinauswahl und Gegenprobe 000039 | 000040 | Die Sechserdrehung zerfällt als R = θ∘c⁻¹ mit kommutierendem kubischem Deck (c³ = 1). Für den Operatorlift folgt R̂⁶ = Θ⁶ = (Θ²)³. Der geometrische Spinlift verlangt r⁶ = −I, auf CAR also α_R⁶ = (−1)^F. Prüfung: 000041 | 000042 | Θ₋: Θ⁶ = −1, stimmt. 000043 | i·Θ₋ = R_geo∘Ucal: Θ⁶ = +1, stimmt nicht. 000044 | 000045 | Gegenprobe. Zwei unabhängige Rechnungen treffen sich. Die geometrische Spinbedingung r⁶ = −I wählt Θ₋, und dessen Ziel −Φ̄∘inv ist genau euer unabhängig berechnetes v252/Ucal-Ziel. Die Übereinstimmung des Zielvorzeichens ist allerdings schwach, weil ±Φ durch γ_F unitär äquivalent sind. Tragend ist die Typaussage: Quadrat −1 gegen +1. 000046 | 000047 | Bedingung: Das Quadrat ist nur dann eine Invariante, wenn die Phase des Einteilchenlifts durch eine antilineare Realstruktur (Majorana/J) bis auf das Vorzeichen festgelegt ist. Welche vorhandene Realstruktur mit Θ₋ kommutiert, ist der erste offene Prüfpunkt. 000048 | 000049 | Ergebnis 000050 | 000051 | Ein zweiter p-Input ist nicht nötig. Der q→p-Pfeil mit Flächentausch ist Θ₋. Seine Normalfaser ist erzwungen, sein Vorzeichen ist durch den Spin bestimmt. Er setzt sich aus zwei vorhandenen Bausteinen zusammen, R_geo und Ucal, und ist laut Seedop 103–119 als Intertwiner zulässig. Damit ist der hexagonale Operator R̂ = Θ₋∘ĉ⁻¹ auf der ganzen Quelle festgelegt: Annulusinversion mit Flächentausch mal Familiendeck. Seine sechste Potenz ist die Fermionparität. 000052 | 000053 | Offen und nächster Test 000054 | Realstruktur: Kommutiert Θ₋ mit J_F oder mit der Majorana-Realstruktur der ganzen F5-Quelle? Das entscheidet, ob Satz IV unbedingt gilt. 000055 | Kubischer Faktor: ĉ muss auf den ganzen 96 als vorhandene Familien- oder Clockwirkung identifiziert werden. Dabei sind die Tests aus Antwort 31 und 32 zu beachten: Der kubische Faktor σ_g ist nicht σ₀ am festen D5-Gewicht. 000056 | Ecken z = ±1: Dort liegen die Fixpunkte von R, und die Fuchs-Eckendomäne braucht eine eigene Prüfung. Satz III ist nur für das Glattstück und den konstanten Rahmen bewiesen.