TFPT scientific source excerpt Original repository path: experiments/theory-contracts/joint-native-algebra-selection-20261016/DECODER-COMPOSITION.md Original file SHA-256: ac47935c73aefe05d746dcd61c2b3462b184dcfd9ec2a4916e32bad6c85d928f Inclusive original lines: 8-105 Line numbers below refer to the original source. This bounded excerpt is source evidence; it is not a new proof/checker run. Conversation metadata and personal execution details are omitted where indicated. 000008 | ## 1. Die Komposition muss nicht zusätzlich eingesetzt werden 000009 | 000010 | Setze Pi=WW* und D(A)=W(A⊗I4)W*. Dies ist dieselbe Rückabbildung wie in der 000011 | Originalquelle `_newest2/TFPT_Gesamtdokumentation2_20260927.md:8694–8697`; 000012 | ihre Erasure-Koordinaten wurden im bestehenden Vertrag bestimmt. Dann gilt 000013 | für beliebige A,B in M5 unmittelbar aus W*W=I20: 000014 | 000015 | D(A)D(B)=D(AB), D(A*)=D(A)*, D(I5)=Pi. 000016 | 000017 | Außerdem ist D injektiv, weil W*D(A)W=A⊗I4. D ist also eine treue 000018 | *-Darstellung in der durch Pi bestimmten Unteralgebra mit Einheit Pi. 000019 | Es ist keine unital auf ganz M64 abgebildete Matrixalgebra: Pi ist nicht I64. 000020 | Diese Unterscheidung verhindert eine falsche globale Identifikation. 000021 | 000022 | Für unitäres U ist die Erweiterung mit festgehaltenem Komplement 000023 | 000024 | Uhat=D(U)+I64-Pi 000025 | 000026 | unitär. Weil D(A)(I-Pi)=(I-Pi)D(A)=0, gilt exakt 000027 | 000028 | Uhat Vhat = (UV)hat. 000029 | 000030 | Jede endliche Folge vorhandener logischer Operationen besitzt damit dieselbe 000031 | dekodierte Produktwirkung. Zusätzliche Zwischenprojektionen oder Messregeln 000032 | werden für diese Identität nicht eingeführt. Das Festhalten des Komplements 000033 | ist eine angegebene Erweiterung; die physische Quelle könnte dort andere 000034 | Operationen erlauben. Der Decoder allein wählt diese Physik nicht aus. 000035 | 000036 | Für einen gegebenen hermiteschen H5 gilt entsprechend 000037 | 000038 | exp(-it D(H5))=D(exp(-it H5))+I64-Pi. 000039 | 000040 | Auf dem kodierten Träger ist die Entwicklung genau exp(-it H5)⊗I4. Für den 000041 | gegebenen diskreten Vierteloperator gilt Rhat^n=D(R5^n)+I64-Pi. Keine dieser 000042 | Identitäten wählt H5, einen Logarithmuszweig von R5 oder eine physische 000043 | Zeitskala aus. Sie liefern die Zeitverkettung relativ zu bereits gegebenen 000044 | Operationen, keine Herkunft der erlaubten Eingriffe. 000045 | 000046 | ## 2. Sämtliche unitären Lifts mit voller branchweiser Erasure-Verträglichkeit 000047 | 000048 | Sei R eine gegebene logische Unitäre und T eine beliebige Unitäre auf 000049 | C5⊗C4. Fordere nur die vollständige branchweise Erasure-Gleichung 000050 | 000051 | T(rho⊗I4/4)T*=(R rho R*)⊗I4/4 für jeden Zustand rho. 000052 | 000053 | Diese Bedingung erzwingt bereits die Faktorform; sie wird nicht als Ansatz 000054 | eingesetzt. Beweis: Setze S=(R*⊗I4)T. Die Gleichung besagt 000055 | S(rho⊗I4)S*=rho⊗I4. Zustände spannen M5 komplex linear auf, also kommutiert 000056 | S mit M5⊗I4. Dessen Kommutant ist I5⊗M4. Folglich gilt genau 000057 | 000058 | T=R⊗V, V in U4. 000059 | 000060 | Die Umkehrung ist unmittelbar, da V I4 V*=I4. Dies klassifiziert alle 000061 | unitären Lifts auf dem Erasure-Träger, nicht sämtliche CPTP-Kanäle oder 000062 | physisch erlaubten Instrumente. Der Originaldecoder gibt V=I4; Erasure 000063 | allein lässt V frei. Der erste Nachtrag widerlegt das direkte native 000064 | Viertelpolynom bereits auf einem Zustand. Weil jede V-Variante denselben 000065 | Erasure-Ausgang hat, kann eine andere Wahl von V diesen Fehler nicht beheben. 000066 | 000067 | Auf dem vollständigen Dreiregisterraum erzwingt bereits der Eingang I5/5 000068 | die Erhaltung von Pi, da sein Erasure-Zustand auf genau diesem Träger treu ist. 000069 | Alle unitären Erasure-Lifts auf C64 haben somit die Blockform 000070 | W(R⊗V)W* plus eine beliebige Unitäre auf dem 44-dimensionalen Komplement. 000071 | 000072 | ## 3. Der genaue Unterschied zur nativen Gruppenoperation 000073 | 000074 | Aus dem ursprünglichen Intertwiner gilt 000075 | 000076 | W* g^⊗3 W = rho5(g)⊗bar(g), g in G31. 000077 | 000078 | Der Originaldecoder liefert stattdessen rho5(g)⊗I4. Die Differenz ist exakt 000079 | die zusätzliche Gauge-Kompensation I5⊗bar(g)* auf diesem Träger. Sie gehört 000080 | als Matrix zum vorhandenen gemeinsamen Algebraabschluss. Ihre physische 000081 | Erlaubnis folgt nicht aus der bloßen Matrixzugehörigkeit. Insbesondere ist 000082 | ein physischer Zugriff auf diesen Faktor nicht automatisch ein ursprünglicher 000083 | Gruppenwort-Eingriff auf den drei Registern. 000084 | 000085 | Die native Operation rho5(g)⊗bar(g) erfüllt selbst bereits die vollständige 000086 | Erasure-Gleichung für R=rho5(g). Die Gauge-Kompensation wird nur benötigt, 000087 | wenn genau der Decoder-Repräsentant V=I4 umgesetzt werden soll; sie ist keine 000088 | zusätzliche notwendige Bedingung der Erasure-Verträglichkeit. 000089 | 000090 | Damit ist die nächste Herkunftsfrage kleiner geworden: Die mathematische 000091 | Komposition und die unitäre Erasure-Liftklasse sind bestimmt. Zu bestimmen 000092 | bleibt, welche kollektiven Decoder-/Gaugeoperationen die Originalquelle 000093 | tatsächlich erlaubt, wie sie deren Generator und Zeitskala auswählt und ob 000094 | sie die positive Polarregel begründet. Das Ergebnis ersetzt keine dieser 000095 | Auswahlen durch einen frei erklärten Hamiltonoperator. 000096 | 000097 | ## Beweisprüfung 000098 | 000099 | Die Produkt- und Zeitidentitäten folgen algebraisch allein aus W*W=I20; 000100 | der Wert und die tatsächliche Quellengleichheit von W wurden im vorhandenen 000101 | exakten `marked_lift_checker.py` geprüft. Der Kommutantenschluss ist ein 000102 | analytischer Satz für alle Eingaben, keine endliche Zustandsstichprobe. 000103 | Der Anwendungsumfang ist der bereits gegebene symmetrische Code und 000104 | Originaldecoder. Kein P1-Feld, keine physische Kopplung und keine unabhängige 000105 | empirische Vorhersage werden hier behauptet.