TFPT scientific source excerpt Original repository path: experiments/theory-contracts/seam-constructive-search-20261015/continuation/current_group/PROOF.md Original file SHA-256: f43ab51961cc19fb39dc2feab427463391d38962c4ba58276056787f3cae563a Inclusive original lines: 29-178 Line numbers below refer to the original source. This bounded excerpt is source evidence; it is not a new proof/checker run. Conversation metadata and personal execution details are omitted where indicated. 000029 | ## 1. Was die Originalquellen tatsächlich voraussetzen 000030 | 000031 | Die ursprüngliche Nahtrechnung konstruiert den positiven Einzelwindungsschritt auf den ganzzahligen CAR-Moden und seinen eingeschränkten Fock-Implementer nur bis auf eine zentrale Phase; sie führt keinen Halbsektorgenerator (X) ein ([`seam-joint-ward-state-20261014/PROOF.txt`, Zeilen 752–766](../../../seam-joint-ward-state-20261014/PROOF.txt)). Auf Ladungen ist 000032 | 000033 | \[ 000034 | T_1(p)=Cp+e_0, 000035 | \qquad C(p_0,\ldots,p_7)=(p_7,p_0,\ldots,p_6), 000036 | \] 000037 | 000038 | mit (T_1^4(p)=Pp+a) und (T_1^8(p)=p+q) (ebenda, Zeilen 791–811). 000039 | 000040 | Die tatsächlich passende positive Quelle ist §20 desselben Vertrags: Dort ist die unitäre integrable E8-Level-1-Darstellung auf \(L_s=D_8\cup(D_8+s)\) ausdrücklich **stipuliert**, einschließlich echter unitärer SU(2)-Stromaktionen auf der ganzen Darstellung ([Zeilen 934–959](../../../seam-joint-ward-state-20261014/PROOF.txt)). §21 verwendet den geordneten ursprünglichen CAR-Cocycle, seine explizite Fortsetzung auf \(L_s\) und denselben globalen Transport \(X=E_s\), mit \(X^2=-E_q\) und \(XE_dX^{-1}=(-1)^{s\cdot d}E_d\) für \(d\in D_8\) ([Zeilen 1003–1087](../../../seam-joint-ward-state-20261014/PROOF.txt)). Die Quelle begrenzt das Resultat ausdrücklich auf die gerade D8/E8-Darstellung; odd Z8-Vektorfelder sind dort nicht zugleich lokal eingeschlossen. 000041 | 000042 | Die ältere [`source-sector-reconstruction-20260920/PROOF.txt`](../../../source-sector-reconstruction-20260920/PROOF.txt) behandelt dagegen \(\Gamma=\mathbb Z^{10}\) mit Signatur (9,1) und einen anderen Halbvektor. Ihre volle Vertex-/Ramondprämisse ist **kein Transportbeweis** in den positiv definiten Achtkanalraum \(\mathbb Z^8+s\). Sie begründet hier weder das SU(8)-Singulett noch die fehlenden odd Intertwiner. Eine Erweiterung auf alle odd Z8-Sektoren muss deren gemeinsame Cocycle-, Adjunktions- und Oszillatordarstellung zusätzlich liefern. 000043 | 000044 | Die verwendete Vertexfaktorisierung und die Exponentiation von Gewichts-eins-Nullmoden sind für positiv definite gerade Gitter in Dong–Nagatomo, [*Automorphism Groups and Twisted Modules for Lattice Vertex Operator Algebras*, §2.2, §§2.3–2.4](https://arxiv.org/pdf/math/9808088), beschrieben. Diese Primärquelle liefert die Darstellungsformeln; sie identifiziert keine andere physische Quelle mit dem hier stipulierten E8-Lift. 000045 | 000046 | ## 2. Der konkrete Generatorweg zum Achtzyklus 000047 | 000048 | Für die sieben einfachen (A_7)-Wurzeln 000049 | 000050 | \[ 000051 | \alpha_i=e_i-e_{i+1},\qquad i=0,\ldots,6, 000052 | \] 000053 | 000054 | setze in der Vektordarstellung den tatsächlichen Einparameterweg 000055 | 000056 | \[ 000057 | n_i(t)=\exp\!\left[t\frac\pi2 000058 | (E_{i+1,i}-E_{i,i+1})\right]. 000059 | \] 000060 | 000061 | Bei (t=1) ist der nichttriviale Zweierblock 000062 | 000063 | \[ 000064 | \begin{pmatrix}0&-1\\1&0\end{pmatrix}, 000065 | \] 000066 | 000067 | also (\det n_i(t)=1). Mit 000068 | 000069 | \[ 000070 | R(t)=n_0(t)n_1(t)\cdots n_6(t), 000071 | \qquad R=R(1) 000072 | \] 000073 | 000074 | gilt auf der Standardbasis exakt 000075 | 000076 | \[ 000077 | Re_j=e_{j+1}\quad(0\le j<7), 000078 | \qquad Re_7=-e_0, 000079 | \qquad R^8=-I. 000080 | \] 000081 | 000082 | Der fehlende Endpunktsign ist der U(1)-Torusfaktor. Die beiden konkreten 000083 | Wege zum selben Endpunkt sind 000084 | 000085 | \[ 000086 | Z_\pm(t)=\exp(\pm i\pi t H_{e_0}), 000087 | \qquad 000088 | Z_\pm(1)=Z_{e_0}=\operatorname{diag}(-1,1,\ldots,1). 000089 | \] 000090 | 000091 | Damit sind 000092 | 000093 | \[ 000094 | h_\pm(t)=Z_\pm(t)R(t) 000095 | \] 000096 | 000097 | zwei ausdrücklich angegebene Stromgruppenwege mit (h_\pm(0)=I) und demselben 000098 | Endpunkt, dem tatsächlichen phasenfreien Kanalzyklus, 000099 | 000100 | \[ 000101 | \boxed{C=Z_{e_0}R}, 000102 | \qquad C^4=P, 000103 | \qquad C^8=I. 000104 | \] 000105 | 000106 | Dies ist eine konkrete Stromgruppenzerlegung desselben (C), nicht die Wahl 000107 | eines unbestimmten Matrixlogarithmus und nicht bloß eine Permutation von 000108 | Ladungslabels. Der Test betrifft den linearen Zyklusfaktor im bereits festen 000109 | affinen Winding (T_1(p)=Cp+e_0); der Ladungscarry (e_0) wird nicht ersetzt. 000110 | 000111 | ## 3. Warum der Ramond-Halbzustand skalar transformiert 000112 | 000113 | Für jede einfache Wurzel gilt 000114 | 000115 | \[ 000116 | \alpha_i\cdot s=0. 000117 | \] 000118 | 000119 | Im angenommenen Lattice-Vertexmodul folgt daher 000120 | 000121 | \[ 000122 | H_{\alpha_i,0}|s\rangle=0. 000123 | \] 000124 | 000125 | Auch die beiden Wurzelnullmoden annihilieren den Zustand. Denn im OPE von (J_{\pm\alpha_i}(z)) mit (V_s(0)) ist der führende Potenzfaktor 000126 | 000127 | \[ 000128 | z^{\pm\alpha_i\cdot s}=z^0. 000129 | \] 000130 | 000131 | Für ein Gewicht-eins-Stromfeld ist der Nullmodenkoeffizient der (z^{-1})-Term; ein solcher Term fehlt hier. Deshalb annihilieren die drei (\mathfrak{su}(2))-Generatoren jeder einfachen Wurzel (|s\rangle). Der gesamte durch die (n_i)-Wege erzeugte (SU(8))-Faktor (R) fixiert (|s\rangle) exakt. 000132 | 000133 | Dieser Zustandsbefund allein ist noch keine Gleichung für den globalen unitären X. Die erforderliche Brücke folgt direkt aus den festen Wurzelströmen. Für \(\alpha=e_i-e_j\) gilt auf demselben Raum 000134 | 000135 | \[ 000136 | J_\alpha(z)=\mathcal E^-_\alpha(z)\mathcal E^+_\alpha(z) 000137 | E_\alpha z^{\alpha\cdot H_0}, 000138 | \] 000139 | 000140 | wobei Oszillatorfaktoren, Gruppenalgebra-/Kleinoperator \(E_\alpha\) und Cocycle genau diejenigen der festgelegten E8-Fockdarstellung sind. Der globale X ist hier der **Gruppenalgebra-Ladungstransport** \(E_s\), tensoriert mit der Identität auf den Heisenberg-Oszillatoren. Das vollständige Feld \(Y(s,z)\) enthält zusätzliche Oszillator- und Nullmodenfaktoren und ist nicht X. 000141 | 000142 | Für jede dieser Wurzeln ist \(Q(\alpha)=\alpha\cdot s=0\). Daher liefern die gegebene Cocyclerelation und die Ladungswirkung 000143 | 000144 | \[ 000145 | [X,E_\alpha]=0,\qquad 000146 | [X,z^{\alpha\cdot H_0}]=0,\qquad 000147 | [X,\mathcal E^\pm_\alpha(z)]=0. 000148 | \] 000149 | 000150 | Somit kommutiert X mit jedem Koeffizienten \(J_{\alpha,m}\), insbesondere mit den kompakten Nullmodengeneratoren der sieben SU(2)-Wege. Dies ist eine Rechnung mit demselben Wurzelcocycle, keine Identifikation gleich großer Zustandsräume. Auf der dichten gemeinsamen Domäne der endlichen Ladungs-/Oszillatorzustände sind alle Faktoren definiert, und die Domäne wird durch X und die Strommoden erhalten. Die stipulierte unitäre Integrabilität liefert die echten kompakten Gruppenaktionen. Ihre Nullmoden erhalten die endlichen konformen Gewichtsräume; die dortigen Vektoren sind analytisch. Da X ein beschränkter unitärer Ladungstransport ist und mit den Generatoren auf diesem Kern kommutiert, gilt die Kommutation auch mit ihren unitären Exponentialen: 000151 | 000152 | \[ 000153 | [X,R(t)]=0. 000154 | \] 000155 | 000156 | Der feste Torusoperator erfüllt unabhängig davon 000157 | 000158 | \[ 000159 | Z_\pm(t)X Z_\pm(t)^{-1} 000160 | =e^{\pm i\pi t e_0\cdot s}X 000161 | =e^{\pm i\pi t/2}X. 000162 | \] 000163 | 000164 | Für die so gebildeten Stromgruppenhebungen \(\widehat C_\pm=Z_\pm(1)\widehat R\) folgt daher als **globale Operatorgleichung auf dem gegebenen E8-Raum** 000165 | 000166 | \[ 000167 | \widehat C_\pm X\widehat C_\pm^{-1}=\pm iX. 000168 | \] 000169 | 000170 | Die gradingabhängigen Operatoren 000171 | 000172 | \[ 000173 | \widehat C_r|n,c\rangle 000174 | =\gamma(n)\zeta_8^{rc}|Cn,c\rangle 000175 | \] 000176 | 000177 | mit ungeradem (r) aus der T1-Fortsetzung sind gültige Darstellungen der diskreten gekreuzten Algebra. Ihre Konjugationsphase auf X hängt jedoch vom Eingangsgrad ab. Sie stimmen daher nicht mit dieser aus denselben Wurzelströmen und demselben Torus gebildeten zusammenhängenden Stromgruppenhebung überein. Das ist der zusätzliche Auswahlgehalt der stipulierten E8-Stromdarstellung. Ohne diese Identifikation der Stromgruppe bleiben sie gültige Gegenmodelle. 000178 |